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Zum Thema

 

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Erstkommunion 2026

Am 12. April ist Weißer Sonntag – Informationen und Tipps zur Erstkommunion

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50 Wege nach Ostern - der Osterbegleiter von YOUPAX
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„WIR WOLLEN MEHR“

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Fastenzeit-Aktion für Familien und Paare

 

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Willkommen auf dem Glaubens- und Informationsportal des Erzbistums Paderborn

Studie zum Missbrauch veröffentlicht

Die Universität Paderborn hat die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002)“. Alle Informationen zur Studie sowie zur Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn sind auf den Themenseiten gebündelt zusammengestellt.

Unser Glaube

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17.03.2026

„Militäreinsatz hochgradig unverantwortlich“

Erzbischof Bentz über Krieg im Iran, Trump, Atombomben und Illusionen
Jesus, Maria und Josef knien im Tempel - Szene aus den Mysterienspielen 2021. © Beseler / Pastoraler Raum Lippe-West
Tempelszene von den Mysterienspielen 2021 in der Pfarrkirche St. Cyriakus.
17.03.2026

Mysterienspiele in Kleinenberg: Mit Maria gehen und sich im eigenen Glauben finden

Rund um den Tag „Mariä Geburt“, am 11. und 12. September 2026, führen die Kleinenberger ihre 7. Mysterienspiele auf. Im Fokus: Die Heilige Maria und Szenen aus ihrem Leben mit Jesus. Wie das konkrete Erleben verändert und den Glauben stärkt.
Karte Hospiz © Ralf Litera
16.03.2026

Mit Mut Kraft geben

„Sterbende sind die mutigsten Menschen, die es gibt“, sagt Trauerbegleiterin Hannah Franzen.
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15.03.2026

Ein Steinaltar für tausend Taler

Mit dem Erzengel Michael hat St. Michael in Brakel einen mächtigen Schutzpatron
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15.03.2026

Impuls zum 4. Fastensonntag: Sich selbst sehen

Jesu Begegnung mit einem Blinden und wie Menschen sehenden Auges blind sein können.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz spricht bei einer Pressekonferenz vom Erzbistum Paderborn nach Vorstellung einer Missbrauchsstudie am Freitag (13.03.2026) in Paderborn (Nordrhein-Westfalen). Foto: Erzbistum Paderborn
13.03.2026

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz zur unabhängigen Studie zu Missbrauch im Erzbistum Paderborn

Am Donnerstag, 12. März 2026, hat die Universität Paderborn die Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. In einer Videobotschaft ordnet Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz die Studie einen Tag nach der Veröffentlichung ein und blickt auf erste Eindrücke der Ergebnisse.

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

Unsere Videos

Was bedeutet es, ein Jünger Jesu zu sein?

Adrian Tentscher engagiert sich als Teamer bei der Jüngerschaftsschule „Follow Me!“. Wie kann er durch den Austausch seinen Glauben vertiefen?

Christoph Brech erklärt das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt in Paderborn

Der Münchener Künstler Christoph Brech hat das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn entworfen. Das interaktive Kunstwerk mit dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ ist in der Brigidenkapelle im Paderborner Dom zugänglich. Im Video stellt Christoph Brech die Installation vor und erklärt seine Herangehensweise an dieses sensible Thema.

Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt

Das Mahnmal für Betroffene sexualisierter Gewalt im Erzbistum Paderborn ist ab sofort öffentlich zugänglich. Unter dem Titel „memory – AUFDECKEN + ERINNERN“ wurde das interaktive Kunstwerk des Münchner Künstlers Christoph Brech am Montag, 2. März 2026, zunächst Betroffenen sowie Pressevertreterinnen und -vertretern vorgestellt. In einer anschließenden öffentlichen Gedenkstunde hatten Interessierte Gelegenheit, das Mahnmal erstmals auf sich wirken zu lassen.

KNA Newsticker

19. März 2026 19:15

Weimer will Deutsche Nationalbibliothek ausbauen

Leipzig (KNA) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat sich bei seinem zweiten Auftritt bei der Leipziger Buchmesse hinter einen Ausbau der Deutschen Nationalbibliothek gestellt. "Die Nationalbibliothek ist so mit das Erhabenste, was wir in Deutschland haben", sagte Weimar am Donnerstagabend bei ...

Leipzig (KNA) Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat sich bei seinem zweiten Auftritt bei der Leipziger Buchmesse hinter einen Ausbau der Deutschen Nationalbibliothek gestellt. "Die Nationalbibliothek ist so mit das Erhabenste, was wir in Deutschland haben", sagte Weimar am Donnerstagabend bei der Veranstaltung "Medien - Demokratie - Geschichte" aus Anlass des Tags der Demokratiegeschichte in Leipzig: "Mein politisches Ziel ist es, die DNB größer zu machen", so der parteilose Minister.

Bei der Eröffnung der Buchmesse am Mittwoch war Weimer ausgebuht und scharf kritisiert worden, da er einem geplanten Erweiterungsbau für die Deutschen Nationalbibliothek zunächst eine Absage erteilt hatte. Jetzt sagte Weimer, die Einrichtung sei "die zentrale Instanz unseres demokratischen Gehäuses" und so "Ermöglicher unserer Zukunft".

Weimer lobte das "famos große Bewusstsein" für Demokratie in Leipzig und verwies auf die wichtige Rolle der Stadt bei der friedlichen Revolution in der DDR. "Deswegen kann man sich so gut streiten in dieser Stadt, deswegen kann man sich auch ausbuhen lassen in dieser Stadt", so der Staatsminister mit Blick auf die Reaktionen bei der Buchmessen-Eröffnung.

Aus Anlass des Tags der Demokratiegeschichte, der am 18. März an Schlüsselmomente in der Entwicklung Deutschlands zum demokratischen Staat erinnert, war am Nachmittag der Mitteldeutsche Rundfunk für seine Leistungen beim Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens nach dem Ende der DDR als "Ort der Demokratiegeschichte" geehrt worden.

Zuvor hatte der Bundestag in Berlin mit Stimmenmehrheit der Regierungsparteien beschlossen, dass der 18. März künftig regelmäßig als zentraler Tag zur Feier der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte begangen werden soll.

19. März 2026 18:40

Papst empfängt vor Algerienreise Trappisten-Abt

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat am Mittwoch den Abt der französischen Trappistenabtei La Trappe, Thomas Georgeon, im Vatikan empfangen. Das Presseamt des Heiligen Stuhls machte keine näheren Angaben zu Inhalt und Verlauf der Unterredung. Der Generalabt des Trappistenordens, Bernardus Pee ...

Vatikanstadt (KNA) Papst Leo XIV. hat am Mittwoch den Abt der französischen Trappistenabtei La Trappe, Thomas Georgeon, im Vatikan empfangen. Das Presseamt des Heiligen Stuhls machte keine näheren Angaben zu Inhalt und Verlauf der Unterredung.

Der Generalabt des Trappistenordens, Bernardus Peeters, erklärte zu dem Treffen, der Papst habe Georgeon in Audienz empfangen, um mit ihm über die bevorstehende Papstreise nach Algerien zu sprechen. Der Abt von La Trappe befasst sich intensiv mit dem Fall der algerischen Märtyrer. Peeters betonte: "Sein Besuch beim Papst hat nichts mit früheren Medienberichten über eine mögliche zukünftige Entscheidung der Gemeinschaft zu tun, den Ort La Trappe zu verlassen, aber als Gemeinschaft an anderer Stelle weiterzumachen."

2018 wurden die Trappisten von Tibhirine mit weiteren algerischen Märtyrern seliggesprochen. Die sieben französischen Trappisten des Klosters Notre-Dame de l'Atlas im Norden Algeriens waren im März 1996 während des Bürgerkriegs entführt worden. Zu der Tat bekannte sich eine terroristische Splittergruppe, die die Freilassung eines ihrer Anführer verlangte. Bis heute ist unklar, ob die sieben Trappisten tatsächlich von ihren Entführern oder vom algerischen Militär und Geheimdienst getötet wurden.

Das Treffen zwischen dem aus dem Augustinerorden stammenden Papst und dem Trappisten fällt in eine Zeit tiefgreifender Herausforderungen für den traditionsreichen Orden. Das Mutterkloster der Trappisten, die Abtei La Trappe in der Normandie, steht derzeit vor einer ungewissen Zukunft. Zuletzt wurde bekannt, dass die Mönche erwägen, von dort an einen anderen Ort unzuziehen. Eine dringend erforderliche Restaurierung der historischen Gebäude, deren Kosten auf rund zwölf Millionen Euro geschätzt werden, konnte offenbar bislang nicht finanziert werden.

Papst Leo XIV. scheint den Trappisten, einem strengen Männerorden der katholischen Kirche, besonders verbunden zu sein. Anfang März berief er den norwegischen Bischof und Trappistenmönch Erik Varden zum Prediger der Besinnungstage für die römische Kurie.

Die Trappisten, die "Zisterzienser der Strengeren Observanz", gehören zu den strengsten Orden der katholischen Kirche. Seit 1892 bilden sie einen eigenständigen Orden. Im 17. Jahrhundert waren sie als Reformbewegung aus dem Zisterzienserorden hervorgegangen.

19. März 2026 16:31

Bundestag will 18. März als zentralen Feiertag der Demokratie

Berlin (KNA) Der Bundestag will den Tag der Demokratiegeschichte aufwerten. In einem am Donnerstag verabschiedeten Antrag sprechen sich CDU/CSU und SPD dafür aus, den 18. März als einen zentralen jährlichen Tag der Feier der Demokratiegeschichte zu etablieren. Geplant ist demnach, dass die Or ...

Berlin (KNA) Der Bundestag will den Tag der Demokratiegeschichte aufwerten. In einem am Donnerstag verabschiedeten Antrag sprechen sich CDU/CSU und SPD dafür aus, den 18. März als einen zentralen jährlichen Tag der Feier der Demokratiegeschichte zu etablieren. Geplant ist demnach, dass die Organisation hierfür bei der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte liegt.

Die Stiftung solle hierfür besser finanziell ausgestattet werden. Insbesondere gehe es darum, die Bildungsangebote zur Demokratiegeschichte auszuweiten. In ihrem Antrag erinnern die beiden Fraktionen zudem an die Bedeutung des 18. März durch die Jahrhunderte für die deutsche Demokratiegeschichte. Die Oppositionsfraktionen enthielten sich bei der Antragsabstimmung.

Der Bundestag hatte sich mit mehreren Veranstaltungen in diesem Jahr am ersten bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte beteiligt. Dazu gehörten eine Ausstellung, Podiumsgespräche sowie Lesungen und eine Buchvorstellung. Ziel war es, den Bogen zu schlagen vom 18. März 1848, dem Ausbruch der bürgerlichen Revolution in Berlin, bis zur ersten freien Wahl der Volkskammer der DDR am 18. März 1990.

19. März 2026 16:01

Gewinner des 22. Preises der Leipziger Buchmesse stehen fest

Leipzig (KNA) Die Gewinner des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse sind bekannt: In der Kategorie Belletristik geht die wichtigste Auszeichnung der Buchbranche im Frühjahr an Katerina Poladjan für ihren Roman "Goldstrand". Das verkündete die Jury am Donnerstag auf der Messe. Poladja ...

Leipzig (KNA) Die Gewinner des diesjährigen Preises der Leipziger Buchmesse sind bekannt: In der Kategorie Belletristik geht die wichtigste Auszeichnung der Buchbranche im Frühjahr an Katerina Poladjan für ihren Roman "Goldstrand". Das verkündete die Jury am Donnerstag auf der Messe. Poladjan führe in ihrem Buch meisterlich vor, wie eine Biografie aus Selbstbefragung und Erfindung entstehe, so die Jury.

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik gewann Marie-Janine Calic mit "Balkan-Odyssee, 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa". Die Jury erklärte, dass Südwesteuropa in der Exilforschung bislang kaum beachtet sei - mit ihrem Werk schließe Calic diese Lücke. In ihrer Recherche erzähle sie die wechselvolle Geschichte der Balkanroute anhand vieler Einzelschicksale.

Preisträger in der Kategorie Übersetzung ist Manfred Gmeiner. Er übersetzte aus dem Spanischen das Buch "Unten leben" von Gustavo Faverón Patriau. Der Roman des peruanischen Autors zeige das Leben in Kellern, Gefängnissen und Katakomben, so die Jury. "Manfred Gmeiner hat diese labyrinthische Erzählung mit spielerischer Eleganz übertragen, ohne jemals den Blick auf ihre eigensinnigen Figuren zu verlieren."

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Von den insgesamt 485 eingereichten Titeln hatte die Jury 15 nominiert.

19. März 2026 15:24

Entwicklungsministerin verurteilt Siedlergewalt im Westjordanland

Berlin (KNA) Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat gewalttätiges Vorgehen jüdischer Siedler im Westjordanland kritisiert. "Ich verurteile die Eskalation der Siedlergewalt und die gewaltsame Vertreibung von Palästinensern aus ihren Ortschaften im Westjordanland aufs Schärfste" ...

Berlin (KNA) Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat gewalttätiges Vorgehen jüdischer Siedler im Westjordanland kritisiert. "Ich verurteile die Eskalation der Siedlergewalt und die gewaltsame Vertreibung von Palästinensern aus ihren Ortschaften im Westjordanland aufs Schärfste", teilte sie am Donnerstag mit. Im Schatten des Irankonflikts nehme die tödliche Gewalt immer weiter zu, "Palästinenserinnen und Palästinenser sind den Siedlermilizen quasi schutzlos ausgeliefert".

Die israelischen Behörden ermöglichen laut der Ministerin die strategische Besetzung des Westjordanlands. Dies versperre den Weg für eine friedliche und dauerhafte Lösung des Nahostkonflikts. "Die völkerrechtswidrige Landnahme führt zu weiteren Vertreibungen in einer ohnehin krisengerüttelten Region", so die SPD-Politikerin.

Die Folgen wirkten sich auch unmittelbar auf die Entwicklungszusammenarbeit aus. "Sie gefährden die dringend nötige Unterstützung der Menschen im Westjordanland sowie die Umsetzung wichtiger Projekte, etwa den Bau von Schulen oder Abwassersystemen."

19. März 2026 14:43

Caritas und Katholikenkomitee für Prüfung von Pränataltests

Berlin (KNA) Katholische Organisationen halten ein Überprüfen des Einsatzes nicht-invasiver Pränataltests für dringend nötig. "Vorgeburtliche Diagnostik, die mit häufig falsch-positiven Ergebnissen zu Ängsten und Verunsicherung führt und die zugleich keine therapeutischen Maßnahmen für ...

Berlin (KNA) Katholische Organisationen halten ein Überprüfen des Einsatzes nicht-invasiver Pränataltests für dringend nötig. "Vorgeburtliche Diagnostik, die mit häufig falsch-positiven Ergebnissen zu Ängsten und Verunsicherung führt und die zugleich keine therapeutischen Maßnahmen für das Kind eröffnet, ist keine Hilfe für die Eltern, sondern erzeugt einen fatalen Entscheidungsdruck", sagte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa am Donnerstag in Berlin. Am Freitag berät der Bundestag erstmals über einen entsprechenden Antrag für ein Monitoring.

Mehr als 100 Bundestagsabgeordnete fordern eine Überprüfung der von den Krankenkassen bezahlten Pränataltests (NIPT) für Schwangere. Die derzeitige Verordnung regele nicht klar genug, wann dieser Bluttest zur Anwendung kommen solle, heißt es in dem Antrag. Es sei zu befürchten, dass Schwangeren der Test unabhängig vom medizinischen Nutzen empfohlen werde, auch als Absicherung für Ärzte. Damit könnte der Test faktisch einer Reihenuntersuchung vorrangig auf Trisomie 21, kurz Down-Syndrom, gleichkommen. Der Antrag wird von Abgeordneten der Union, SPD, Grünen und Linken unterstützt.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) begrüßt das angedachte Monitoring. "Die Anwendung nicht-invasiver Pränataltests birgt für jede schwangere Frau zahlreiche Implikationen. Deshalb sind ein Monitoring und die Einrichtung eines Experten-Gremiums wesentliche Instrumente für einen angemessenen Umgang mit der Testmöglichkeit", sagte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp.

Viele werdende Eltern wünschten sich mehr Informations- und auch Reflexionsmöglichkeiten vor dem Test und zugleich mehr Begleitung im Umgang mit dem Ergebnis. "Gerade wenn eine Trisomie diagnostiziert wird, beschreiben werdende Eltern, dass sie unter erheblichen Druck geraten, wenn sie das Kind bekommen wollen", sagte Stetter-Karp.

Seit 2012 können Schwangere in Deutschland mithilfe des nicht-invasiven Pränataltests untersuchen lassen, ob bei ihrem ungeborenen Kind die Chromosomenstörungen Trisomie 13, 18 und 21 vorliegen. Ein Jahrzehnt lang war der Test eine Selbstzahlerleistung. Seit dem 1. Juli 2022 zählt er unter bestimmten Voraussetzungen zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Bei dem Verfahren kann mittels einer Blutprobe der Schwangeren das Risiko für Trisomie schon früh in der Schwangerschaft bestimmt werden. Daneben gibt es invasive Tests wie die Fruchtwasserpunktion, die ein Risiko für eine Fehlgeburt birgt. Laut Barmer nehmen mittlerweile nahezu die Hälfte der Schwangeren in Deutschland den nicht-invasiven Bluttest in Anspruch. Die Rate falsch-positiver Befunde liege dabei im Versorgungsalltag viermal höher als theoretisch erwartet.

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