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Die Anmeldung für die Fahrt zum Weltjugendtag nach Seoul aus dem Erzbistum Paderborn hat begonnen.
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Firmung

Ein Sakrament und seine Nähe zu Pfingsten –
Glaube, Orientierung und Rückenwind

© S.H.exclusiv / Shutterstock.com
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Libori: 25. Juli bis 2. August

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Katholikentag 2028 in Paderborn

 

© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
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Neuausrichtung von Seelsorge und Verwaltung

© Erzbistum Paderborn
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Unser Glaube

Glauben. Gemeinsam. Gestalten. Alle Informationen zum Bistumsprozess

Das Erzbistum Paderborn startet unter dem Titel „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ die nächste Etappe des Bistumsprozesses: Es geht um zwei Transformationsstränge – pastoraler Aufbruch und Verwaltungsmodernisierung. Ziel ist, die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn so zu gestalten, dass Glaube auch in Zukunft lebendig bleibt und Engagierte spürbar entlastet werden. Kirche von morgen wird gemeinsam gemacht – mit Beteiligung, Austausch und klaren Strukturen.

Mehr Infos, Hintergründe und wie Sie sich einbringen können unter:

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Ein Tag, der bewegt: Junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Reitturnier in Balve

Beim Inklusionstag auf dem Reitturnier in Balve erlebten Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung einen besonderen Tag voller Teilhabe und Begegnung. Sie erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen des hochrangigen Reitsportevents.

Neupriester im Porträt

Viktor Schefer gibt in diesem Video einen persönlichen Einblick in seinen Alltag als Diakon und Neupriester 2026. Zwischen Gefängnisseelsorge, Schule und Kirche wird deutlich, was es bedeutet, Menschen wirklich zu begegnen, zuzuhören und Hoffnung zu teilen – gerade dort, wo das Leben herausfordernd ist.

Katholikentag im Erzbistum Paderborn: Das sind wir

Der 105. Katholikentag findet 2028 in Paderborn statt. Vom 24. bis zum 28. Mai laden Stadt und Erzbistum Paderborn ein zu einem großen Fest des Glaubens und der Begegnung. Was dich in Paderborn beim Katholikentag erwartet? Unglaublich viel. Im Film stellen wir das Erzbistum Paderborn ein wenig näher vor: 10 gute Gründe, warum du uns besuchen sollst.

KNA Newsticker

20. Juni 2026 12:16

Zum Papstbesuch spenden Norditaliens Bauern zwei Tonnen Reis für Arme

Pavia/Lodi (KNA) Zum Papstbesuch an diesem Samstag in Norditalien haben örtliche Bauern zwei Tonnen Reis für Bedürftige gespendet. Das Grundnahrungsmittel wird über die Päpstlichen Wohltätigkeitsorganisationen an arme Menschen in Rom verteilt, 800 der insgesamt 2.000 Kilo Reis gehen in die ...

Pavia/Lodi (KNA) Zum Papstbesuch an diesem Samstag in Norditalien haben örtliche Bauern zwei Tonnen Reis für Bedürftige gespendet. Das Grundnahrungsmittel wird über die Päpstlichen Wohltätigkeitsorganisationen an arme Menschen in Rom verteilt, 800 der insgesamt 2.000 Kilo Reis gehen in die Ukraine, wie das Portal Vatican News berichtet.

Der Almosenmeister des Papstes, Bischof Luis Marín de San Martín, nannte die Solidaritätsaktion des Bauernverbands eine Geste, die "den Bedürftigen Kraft, Hoffnung und Glauben schenkt". Dies sei genau im Sinne des Papstes.

Für Leo XIV. stand am Samstagnachmittag in den Städten Pavia und Sant'Angelo Lodigiano unweit Mailands zunächst ein Besuch des Nationalen Zentrums für onkologische Strahlentherapie auf dem Programm, um mit Patienten und medizinischem Personal zu sprechen. Anschließend wollte sich der Papst, seit rund 50 Jahren Mitglied des Augustinerordens, in die Basilika der Universitätsstadt Pavia begeben, um das Grab des Kirchenvaters Augustinus (354-430) zu besuchen.

In San Pietro in Ciel d'Oro trifft er mit der Augustiner-Gemeinschaft zusammen, bevor er Bischöfe und weitere Seelsorger der Lombardei begrüßt. Um kurz nach 16 Uhr feiert der Papst einen Wortgottesdienst in der Basilika.

Am Dom sind Begegnungen mit Kindern und der lokalen südamerikanischen Gemeinschaft vorgesehen. Danach trifft er die Bevölkerung auf der Piazza della Vittoria.

Zum Abschluss der Halbtagesreise besucht der Papst die 13.000-Einwohner-Gemeinde Sant'Angelo Lodigiano, Geburtsort der Ordensgründerin Francesca Cabrini (1850-1917), Schutzpatronin der Migranten und erste heiliggesprochene US-Amerikanerin. Etwa ab 19 Uhr wird er in der Pfarrei Santi Antonio Abate e Francesca Cabrini erwartet, wo die Ordensfrau besonders verehrt wird.

Die Tochter italienischer Bauern gründete 1880 den Orden der Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen. Auf Veranlassung von Papst Leo XIII. wanderte sie 1889 in die USA aus, um dort karitative und religiöse Arbeiten unter den italienischstämmigen Immigranten zu organisieren.

Sie gründete zahlreiche Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Klöster in den USA und Lateinamerika. 1909 erhielt sie die amerikanische Staatsbürgerschaft. In Chicago, wo das Mutterhaus ihres Ordens errichtet wurde, starb sie 1917 an Malaria.

Cabrini wurde 1938 selig- und 1946 heiliggesprochen - als erste US-Amerikanerin. In der katholischen Kirche wird sie als Schutzpatronin der Migranten verehrt. Auch deshalb wird erwartet, dass sich Leo XIV. eigens zu dem Thema äußert.

20. Juni 2026 11:48

Dobrindt: An "europäische Identität" glauben

Berlin (KNA) Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wirbt um den Glauben an ein friedliches und vereintes Europa sowie eine gemeinsame "europäische Identität". Letztere werde von Populisten verstärkt angegriffen mit dem Ziel, sie zu zerstören. "Wir brauchen die Bereitschaft zu verstehe ...

Berlin (KNA) Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wirbt um den Glauben an ein friedliches und vereintes Europa sowie eine gemeinsame "europäische Identität". Letztere werde von Populisten verstärkt angegriffen mit dem Ziel, sie zu zerstören. "Wir brauchen die Bereitschaft zu verstehen; wir brauchen die Bereitschaft zu vertrauen", mahnte der Minister bei der Gedenkstunde der Bundesregierung für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Anlass ist der Weltflüchtlingstag an diesem Samstag.

Dobrindt berichtete von seinem Besuch im tschechischen Brno (Brünn), wo Ende Mai der Sudetentag stattfand, erstmals in Tschechien. Das Engagement gerade junger Menschen dort habe ihn tief beeindruckt. Es seien "junge Menschen, die mit einer unglaublichen Leidenschaft werben für ein einiges und friedliches Europa".

Gleichzeitig hätten diese an den "Brünner Todesmarsch" erinnert, die Vertreibung der deutschen Bevölkerung im Nachgang des Zweiten Weltkriegs, bei dem rund 27.000 Menschen ums Leben kamen. Diese Erinnerung an ein "schmerzhaftes Kapitel europäischer Geschichte" sei wichtig, "nicht um an Schuld zu erinnern, sondern um der Versöhnung ein Denkmal zu setzen", betonte Dobrindt. Er sehe das als großes Zeichen der Ermutigung: "Aus den dunkelsten Erfahrungen unserer Geschichte kann etwas Helles erwachsen."

20. Juni 2026 09:34

"Spliff"-Musiker Reinhold Heil folgt christlichen Koordinaten

Köln (KNA) Reinhold Heil (72), Musikproduzent und früherer Keyboarder der Kultband Spliff, hat seine christliche Sozialisierung mit durch seine Karriere genommen. Trotz mancher Zweifel sei er immer zur Kirche gegangen, "wegen des Musikerlebnisses und der Gemeinschaft", sagte er dem Kölner ...

Köln (KNA) Reinhold Heil (72), Musikproduzent und früherer Keyboarder der Kultband Spliff, hat seine christliche Sozialisierung mit durch seine Karriere genommen. Trotz mancher Zweifel sei er immer zur Kirche gegangen, "wegen des Musikerlebnisses und der Gemeinschaft", sagte er dem Kölner domradio.de. Das mache Religion generell aus, so Heil: "Menschen haben das Bedürfnis, zusammenzukommen." Das passiere aber zu wenig. Als eine Inspiration nannte er Johann Sebastian Bach.

In seinem Leben folge er einem Wertesystem, sagte Heil, der mit seiner Band zunächst mit der schrillen Nina Hagen zusammenspielte und dann später die Neue-Deutsche-Welle-Legende Nena produzierte. "Ich weiß, was gut und böse ist und ich verhalte mich danach und weiß auch, was Nächstenliebe bedeutet", erläuterte er. Tief im Menschen stecke diese Humanität.

Derzeit lebt Heil, dessen größter Chart-Erfolg mit Spliff in den 80er Jahren der Sommerhit "Carbonara" war, in Barcelona. Dort bewundert er auch oft die fast vollendete Kirche Sagrada Família, deren höchster Kirchturm der Welt kürzlich von Papst Leo XIV. gesegnet wurde.

"Wenn die Sonne zu bestimmten Zeiten des Tages scheint, beleuchtet sie entweder auf der einen oder auf der anderen Seite einen Aspekt", so der Musiker. Die Säulen seien "im Prinzip stilisierte Bäume mit Blättern". Man müsse schon "mit einem Guide oder mit einem Handbuch durch die Kirche gehen, wenn man das wirklich alles begreifen will".

20. Juni 2026 08:38

Missions-Kongress: Bischöfe für Einheit und Gebet - Kritik an Kirche

Augsburg (KNA) Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat die Einheit der Christen über Konfessionsgrenzen hinweg beschworen. Das, was Christen verbinde, sei viel stärker als das, was sie trenne, sagte Meier Freitagabend in Augsburg. "Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam den Blick auf Jesus Chri ...

Augsburg (KNA) Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat die Einheit der Christen über Konfessionsgrenzen hinweg beschworen. Das, was Christen verbinde, sei viel stärker als das, was sie trenne, sagte Meier Freitagabend in Augsburg. "Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam den Blick auf Jesus Christus richten, der uns alle vereint."

Meier äußerte sich beim Start des neuen Missions-Kongresses "Mission is possible" (Mission ist möglich). Hinter dem zweitägigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Musik und Gebet im Augsburger Kongress am Park steht das Augsburger Gebetshaus unter Leitung des katholischen Theologen Johannes Hartl.

Die Konferenz richtet sich nach eigenen Angaben "an alle, die sich fragen, wie Kirche heute wieder Menschen erreichen kann - unabhängig von Konfession und Alter". Die Veranstalter sprechen von rund 1.000 Besuchern.

Unter den Teilnehmern waren weitere Bischöfe: der Augsburger Weihbischof Florian Wörner ebenso wie Passaus Diözesanbischof Stefan Oster. Letzterer sprach über das Beten. Jeder, der sich ernsthaft mit dem Thema Mission auseinandersetze, wisse um das Geheimnis, dass ohne Gebet "nichts wirklich ist". Oster erklärte: "Gebet ist die Ausdrucksform für die qualitätsvolle Beziehung mit dem Herrn."

Zur Frage "Wie beten?" führte der Bischof aus: "Den Herrn bitten, dass wir seiner liebenden Gegenwart wirklich vertrauen können." Dieser Gegenwart gelte es sich schweigend und wartend auszusetzen. "Bis er sich von sich her zeigt - und nicht so, wie ich ihn eh schon vermeintlich kenne." Auch innerliches Niederknien sei wichtig. Damit sich das "kontrollierende Ego" nicht ständig einmische. Somit brauche jede und jeder eine Neuzentrierung, denn der Mensch halte sich wie von selbst für den Mittelpunkt der Welt. Das Zentrum des Universums sei aber der Herr.

Wenn man das lerne, "ereignen sich meistens die viel wichtigeren Dinge", so Oster weiter. "Nicht so sehr in spektakulären, großen Gefühlswallungen, sondern in den leisen, inneren Regungen der Seele."

Theologe Hartl kritisierte den Zustand der Kirche: "Stell dir vor, Menschen haben Hunger und da gibt es die Mitarbeiter in einem Restaurant." Diese hätten sich sehr stark spezialisiert auf interne Abläufe, hätten sehr gute Jahresgespräche, schöne Servietten und super Blumen auf den Tischen.

Dann aber wolle eines Tages jemand etwas zu essen bestellen. Da sage der Kellner: "Da erwischen Sie mich jetzt auf dem falschen Fuß." Und weiter: "Unsere Schwerpunkte sind eher die Mitarbeiterkultur und das Rechnungswesen, wir haben sogar ein Präventionskonzept und wir haben wunderschöne Tischdeko."

Hartl betonte: "Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass wir Kirchen oft so sind. Wir gehen davon aus, dass alle Leute ganz happy sind, weil wir selber an reich gedeckten Tischen sitzen. Wir sehen nicht, dass es Menschen gibt, die verschmachten." Der Theologe betonte: "Das Interessante an der Kirche ist nicht die Kirche, sondern Jesus Christus."

20. Juni 2026 08:01

Juristin Ates: Parteien und Kirchen verharmlosen Islamismus

Bonn (KNA) Die Juristin und Frauenrechtlerin Seyran Ates hat Parteien und Kirchen vorgeworfen, die Gefahr einer gesellschaftlichen Unterwanderung durch Islamisten zu verharmlosen. Vertreter des politischen Islams strebten gezielt Positionen in politischen Parteien, Schulen, Vereinen, Medien und ...

Bonn (KNA) Die Juristin und Frauenrechtlerin Seyran Ates hat Parteien und Kirchen vorgeworfen, die Gefahr einer gesellschaftlichen Unterwanderung durch Islamisten zu verharmlosen. Vertreter des politischen Islams strebten gezielt Positionen in politischen Parteien, Schulen, Vereinen, Medien und der Justiz an, sagte Ates der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Ziel sei es, durch wachsenden Einfluss und Lobbyarbeit orthodox-islamische Scharia-Normen in der Gesellschaft zu verbreiten und Widerstände dagegen zurückzudrängen. Als Beispiele nannte Ates das Kopftuch für Kinder, Lehrerinnen und Richterinnen sowie Kinderehen, den Muezzinruf und die Berücksichtigung islamischer Speisevorschriften in Kantinen.

"Alles, was ich dazu von den betroffenen Parteien und in den Kirchen sehe, ist - bis auf wenige Ausnahmen - eine Haltung der Verharmlosung und Beschwichtigung", kritisierte die Muslimin, die 2017 in Berlin die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee gegründet hat und nach Todesdrohungen bereits seit 2006 unter Personenschutz lebt.

Insbesondere SPD, Grüne und Linke hofften dabei auf Wählerstimmen aus der muslimischen Gemeinschaft. Die Kirchen wiederum versprächen sich von einer solchen Politik eine stärkere gesellschaftliche Bedeutung von Religion insgesamt, sagte Ates.

Das Herunterspielen islamistischer Einflussnahme trage dazu bei, dass die Gefahr nicht ausreichend untersucht und erkannt werde. Warnungen würden dann leicht als Verschwörungstheorien abgetan, Kritiker mit dem Vorwurf des antimuslimischen Rassismus mundtot gemacht. Dabei gebe es bereits Beispiele für islamistische Netzwerke auf kommunaler Ebene oder Klagen von Lehrerinnen für das Recht auf das Tragen eines Kopftuchs im Schuldienst, betonte die Mitgründerin des Arbeitskreises Politischer Islam.

Die entsprechenden Akteure stammten nicht nur aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, sondern auch aus türkischen Moscheeverbänden und nationalistischen Organisationen wie Ditib, Milli Görüs und Graue Wölfe. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan habe Türken in Deutschland wiederholt selbst aufgefordert, in allen gesellschaftlichen Bereichen Positionen zu gewinnen, um den Einfluss des Islams in der Gesellschaft zu stärken.

Namentlich kritisierte Ates unter anderen die religionspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Lamya Kaddor, und die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman. Beide seien in Debatten über Rassismus und Islamfeindlichkeit sehr präsent. Probleme wie das Kinderkopftuch oder die Drangsalierung muslimischer und nichtmuslimischer Schüler durch islamistisch beeinflusste Mitschüler thematisierten sie dagegen aus ihrer Sicht sehr selten.

20. Juni 2026 03:31

Junger Linken-Abgeordneter Hoß für Mindestrente von 1.400 Euro

Berlin (KNA) Der junge Bundestagsabgeordnete Luke Hoß (Linke) fordert mit Blick auf die geplante Rentenreform eine deutliche Erhöhung der gesetzlichen Altersbezüge. "Was wir statt Merz' Armutsreformen brauchen: eine gesetzliche Mindestrente von 1.400 Euro und eine Anhebung des Rentenniveaus ...

Berlin (KNA) Der junge Bundestagsabgeordnete Luke Hoß (Linke) fordert mit Blick auf die geplante Rentenreform eine deutliche Erhöhung der gesetzlichen Altersbezüge. "Was wir statt Merz' Armutsreformen brauchen: eine gesetzliche Mindestrente von 1.400 Euro und eine Anhebung des Rentenniveaus, um Altersarmut zu verhindern", sagte der 24-Jährige der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Die Expertenkommission der Bundesregierung will ihre Vorschläge für eine Rentenreform am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben. Dabei werden unter anderem Empfehlungen zum Renteneintrittsalter, zur Frührente und zur künftigen Höhe der Renten erwartet.

Hoß, nach seiner Parteikollegin Lisa Schubert zweitjüngster Abgeordneter im Bundestag, sprach sich auch gegen den Vorschlag aus, bei der im Juli anstehenden Rentenerhöhung zu sparen, um etwa die Erhöhung des Bafög für Studierende und Schüler zu finanzieren. "Oma die Rente wegnehmen, damit Studierende im Studium noch Essen kaufen können: Unsolidarischer geht's nicht", sagte der Linken-Politiker. "Solche Vorschläge, die Menschen in Armut treiben, machen mich wütend und fassungslos."

Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), hatte Anfang Juni vorgeschlagen, die Renten nur um 3 statt um 4,24 Prozent steigen zu lassen, um eine Bafög-Erhöhung zu finanzieren und Kürzungen beim Elterngeld zu verhindern.

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